Weihnachten in aller Welt

Weihnachten in den USA

Weihnachten wird in den USA als großes Fest der Familie gefeiert. Ein gutes Essen darf dabei natürlich nicht fehlen. Das Erscheinungsbild des Weihnachtsmann, Santa Claus, festigte sich in den 1920er Jahren, auch dank der Coca Cola Werbung.

Natürlich feiert man nicht nur in Europa Weihnachten, sondern zum Beispiel auch in den USA. Das ist gar nicht so unlogisch, schließlich waren die meisten Menschen ursprünglich aus Großbritannien und dem alten Europa eingewandert und größtenteils sehr streng gläubig. Da darf es nicht verwundern, dass das Weihnachtsfest hier eine besonders große Rolle spielt – auch wenn einige Dinge doch ganz anders gefeiert werden, als bei uns auf dem Kontinent.

Weihnachten in den USA

Die USA sind ein typisches Einwanderungsland. Dutzende verschiedene Nationalitäten haben hier ihre Heimat - und damit auch dutzende verschiedene Bräuche. Den Heiligen Abend gibt es in den USA nicht, Weihnachten beginnt dort erst mit der Mitternachtsmesse in der Nacht zum 25. Dezember. In dieser Nacht werden auch die Geschenke vom Weihnachtsmann gebracht. Wie es sicher jeder schon einmal in einem Film gesehen hat, fährt er mit einem Rentierschlitten umher und klettert durch den Schornstein. Seine Geschenke füllt er in Strümpfe, die am Kamin oder am Treppengeländer aufgehängt werden. Größere Geschenke werden daneben aufgestellt. Am Weihnachtstag kommt dann die ganze Familie zusammen, um einen großen Truthahn zu verspeisen. Daher kommt es auch oft zu Verwechslungen zwischen dem Weihnachtstag und dem Thanksgiving-Day. Noch berühmter als für ihren Truthahn sind die Amerikaner aber für ihre Dekorationsfreudigkeit. Schon im November beginnen die ersten Hausbesitzer damit, ihre Vorgärten mit Lichtern, Krippenszenen und anderen weihnachtlichen Motiven zu gestalten. In manchen Gegenden gibt es regelrechte Wettbewerbe, wer den schönsten Garten hat und nicht selten wird dabei die Grenze von der Besinnlichkeit zum Kitsch weit überschritten. Manchmal gibt es sogar noch musikalische Begleitung in Form von Weihnachtsliedern, die dann durch die ganze Nachbarschaft hallen. Im Haus wird ein Mistelzweig aufgehängt, unter dem man sich küssen muss. Weihnachtsbäume werden oft so üppig mit Kugeln und Farbe dekoriert, dass gar kein Grün mehr zu sehen ist.

Santa Claus

Der Sankt-Nikolaus-Brauch gelangte mit europäischen Einwanderern in die Vereinigten Staaten. Das Sinterklaasfest wurde insbesondere in den niederländischen Kolonien gefeiert. Neu Amsterdam, das spätere New York, wählte auch Sankt Nikolaus zum Schutzheiligen aus. Aus Sinterklaas wurde später Saint Claus und schließlich Santa Claus. In den 1920er Jahren legte man sich dann in Amerika auf das Erscheinungsbild des Weihnachtsmannes fest. Die New York Times schrieb im Jahre 1927: Ein standardisierter Santa Claus erscheint den New Yorker Kindern. Größe, Gewicht, Statur sind ebenso vereinheitlicht wie das rote Gewand, die Mütze und der weiße Bart. 1931 wurde diesses Bild dann für eine Coca-Cola Werbung aufgegriffen und diese Werbung sorgte für eine zusätzliche Verfestigung des Erscheinungsbildes von Santa Claus.

Weihnachten in den USA wurde am 2013-09-01 veröffentlicht und zuletzt geändert am 2013-09-01.
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